Archiv der Kategorie: 1800-1890

Update: Friedrichswerdersche Kirche – Mitte

Nun ist Berlins vielleicht schönste Kirche wieder offen für alle. Die Friedrichswerdersche Kirche kann als Museum und Ausstellung von Schinkelstatuen aktuell umsonst besichtigt werden. Für uns eine Gelegenheit neue Fotos der fast leeren Kirche aufzunehmen, obwohl die alten Fotos vom einmaligen Besichtigungsevent im Januar 2020 auch schon einen sehr guten Eindruck liefern: Weiterlesen

358: Kapelle im Bethanienhaus – Kreuzberg

Zum Glück sind wir immer noch im Corona-Lockdown (dass wir das mal sagen können). Das berühmte Bethanienhaus am Mariannenplatz war ursprünglich ein Diakonissen-Krankenhaus und beherbergte deswegen auch eine kleine Kapelle. Im heutzutage als Künstlerhaus genutzten Gebäudekomplex wird dieser Raum als Studio 1 vermietet. Wir fragten deswegen beim Betreiber des Hauses nach, ob wir uns den Raum im Rahmen unseres Projekts ansehen dürfen, was uns gewährt wurde. So konnten wir uns die coronabedingt leere Kapelle mit Hilfe der Haustechnik unter der Woche ansehen. Herzlichen Dank für die Unterstützung. Wer es uns gleich tun möchte, sollte auf eine der nächsten Ausstellungen im Studio 1 warten, die nach dem Lockdown dort wieder stattfinden werden. Weiterlesen

336: Matthäuskirche – Steglitz

Nach so vielen Besichtigungen beschleicht uns manchmal das Gefühl, alle bedeutenden Kirchen Berlins gesehen zu haben. Die Matthäuskirche an der Schlossstraße belehrte uns mal wieder eines Besseren. Von außen fiel uns zuerst nur der hohe, weithin sichtbare Turm, der in einem kleinen Park stehenden Kirche, auf. Wirklich beeindruckt hat uns dann aber der sehenswerte Innenraum, den wir nach Beendigung des Gottesdienstes betreten konnten. Weiterlesen

317: Kirche am Stölpchensee – Wannsee

Der Anblick der Kirche am Stölpchensee auf einem kleinen Hügel am Wilhelmplatz hat uns doch etwas überrascht. So weit draußen hatten wir nicht mit so einem auffälligen Kirchenbau gerechnet. Wir kamen gerade noch rechtzeitig, um uns in der Kirche kurz umzusehen, die gerade von einem Gemeindemitglied in Begleitung des Pfarrers verschlossen werden sollte. Weiterlesen

300: Friedrichswerdersche Kirche – Mitte

Lange haben wir darüber nachgedacht, welche der verbliebenen Kirchen wir als 300. besuchen wollen. Nun kam uns der Zufall zu Hilfe. Schon seit 2012 war die Friedrichswerdersche Kirche am Werderschen Markt baupolizeilich gesperrt. Es bestand Einsturzgefahr, da beidseitig neben der Kirche neue Wohnanlagen entstanden sind, die historisch korrekt so nah an die Kirche herangebaut wurden, dass sich beim Ausheben der Fundamente Risse im Mauerwerk der Kirche bildeten. Zum Glück konnte der zwischenzeitlich im Raum stehende Abriss verhindert werden. Trotzdem sollte die Kirche erst Mitte diesen Jahres wieder offiziell eröffnet werden, leider zu spät für unsere 300. Plötzlich lasen wir jedoch von einer Sonderöffnung am Wochenende 18./19.1.2020 anlässlich der abgeschlossenen Renovierung, bei der die noch leere Kirche kostenlos für alle besichtigt werden konnte. Das haben wir natürlich genutzt und so doch noch die perfekte Kirche für unseren runden Anlass gefunden. Weiterlesen

280: Dorfkirche Müggelheim

Müggelheim liegt im Schatten der höchsten natürlichen Erhebung Berlins. Von Hessenwinkel nach Müggelheim ist es eigentlich nicht weit, nur einmal über die Spree. Um von einem zum anderen Ort zu gelangen muss man jedoch einen größeren Umweg über Erkner und Gosen in Brandenburg nehmen. In die andere Richtung müsste man einmal den Müggelsee umrunden. In Köpenick ist aber gerade die Brücke über die Spree gesperrt. In Müggelheim fand bei unserem Besuch ein großes Erntedankfest auf dem alten Dorfanger statt, auf dessen Mitte die Dorfkirche steht. Sie war zwischen den Fressbuden und Hüpfburgen kaum noch zu erkennen, stand dafür aber zur freien Besichtigung offen. Weiterlesen

277: Dorfkirche Rahnsdorf – Köpenick

In Rahnsdorf ist die Welt zu Ende. Zumindest endet die Dorfstraße in einer Sackgasse bzw führt um den Dorfanger herum, an dessen Ende die Dorfkirche steht. Vor hier aus geht es nur noch zu Fuß bzw mit dem Fahrrad mit Hilfe von Berlins einziger BVG-Ruderfähre auf der anderen Seite der Spree weiter. Wir wollten jedoch die Kirche besichtigen und mussten feststellen, dass der versprochene Gottesdienst nicht stattfand. Wir konnten uns aber den Schlüssel an einem benachbarten Haus abholen und durften uns zusammen mit einer weiteren Besucherin allein umsehen. Liegt Rahnsdorf wirklich noch in Berlin? Weiterlesen

248: Neuapostolische Kirche – Kaulsdorf

Im Gegensatz zur Johannischen Kirche dauerte der Gottesdienst in der Neuapostolischen Kirche an der Straße Alt Kaulsdorf länger, als von uns erwartet. Obwohl sich die Kirche mit der Johannischen Kirche das gleiche ehemalige Bauerngehöft teilt, mussten wir für dein Eingang einmal außen herumgehen. Zum Glück schien die Frühlingssonne, so dass es uns nichts ausmachte, draußen auf einer Bank auf das Ende zu warten. Dafür wurden wir wie bisher jedes Mal beim Besuch einer Neuapostolischen Kirche herzlich in Empfang genommen und von einem engagierten jungen Mann durch die ganze Kirche geführt. Weiterlesen

247: Johannische Kirche – Kaulsdorf

Zum Glück hat uns Google Maps auf unserem Weg zur Neuapostolischen Kirche in Kaulsdorf fehlgeleitet. So landeten wir bei der Johannischen Kirche an der Dorfstraße 2, die wir eigentlich erst anschließend besuchen wollten. Unseren Fehler bemerkten wir allerdings erst beim Gespräch mit der Predigerin. Der Gottesdienst war hier schon in weniger als 30 Minuten zu Ende gegangen, was für die Johannische Kirche wohl normal ist. Wären wir unserem ursprünglichen Plan gefolgt, hätten wir höchstwahrscheinlich vor verschlossener Tür gestanden. Weiterlesen