Archiv der Kategorie: Hinweis

390: Wichernkirche – Hakenfelde

Immer noch rechtzeitig vor Beginn des Gottesdienstes erreichten wir die zweite Spandauer Kirche auf unserem sonntäglichen Besichtigungstrip. In der Wichernkirche an der gleichnamigen Wichernstraße hatten sich schon viele Gemeindemitglieder versammelt, so dass wir uns mit unserem Besuch beeilen mussten. Weiterlesen

386: Salvatorkirche – Lichtenrade

Nach der Lichtenrader Dorfkirche blieben wir im Stadtteil und fuhren zur nicht weit entfernten Salvatorkirche an der Breisingstraße in der Nähe des S-Bahnhofs. Dort mussten wir draußen noch etwas warten, bevor die gut gefüllte Kirche sich nach dem Gottesdienst geleert hatte. Von draußen ist die Kirche der erwartete schlichte 1930er-Jahre-Klinkerbau, aber als wir die Kirche betraten, waren wir dann doch überrascht. Weiterlesen

371: Katholisch-Apostolische Kirche – Kreuzberg

Über die Katholisch-Apostolische Kirche in der Wilmstraße scheint es so gut wie keine öffentlich verfügbaren Informationen zu geben. Die Gemeinde hat keine über Google auffindbare Webseite. Das wenige was man findet, ist der Wikipediaartikel und ein paar Informationen zur Geschichte des Bauwerks. Ein wenig zum Hintergrund des katholisch-apostolischen Glaubens, der auch die Gemeinde in der Wilmsstraße erwähnt, kann man hier nachlesen.

So sind wir einfach am Sonntagvormittag vorbeigefahren und hatten Glück, dass der Gottesdienst gerade zu Ende gegangen war. Die Gemeindemitglieder standen noch in kleinen Gruppen auf der Straße vor dem Gebäude. Wir gingen hinein und wollte gerade anfangen uns umzusehen und ein paar Fotos machen, als man uns bemerkte und wir freundlich, aber bestimmt aufgefordert wurden, die Kirche wieder zu verlassen. So gibt es auch keine Fotos vom sehenswerten Innenraum, der, soweit wir in der Kürze der Zeit feststellen konnten, eine Bemalung in sehr gutem, originalem Zustand aufweist. Im Internet finden sich nur Aufnahmen alter Postkarten, die den Innenraum in Schwarz Weiß abbilden.

Darum unsere Bitte an alle Leser dieses Artikels: Kann uns jemand einen Kontakt zur Gemeinde herstellen, so dass wir dort nach einer offiziellen Erlaubnis für Fotos und einem neuen Besichtigungstermin fragen können? Die Kirche wäre sonst die erste (außer der JVA-Tegel-Kirche) von der wir keine Fotos des Innenraums zeigen können.

Katholisch-Apostolische-Kirche Kreuzberg
Webseite: http://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Katholisch-apostolische_Gemeinde_Berlin-S%C3%BCd
Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Katholisch-Apostolische_Kirche_(Berlin)

 

370: Evangelisch Freikirchliche Gemeinde – Kreuzberg

Das Gebäude der Baptistengemeinde an der Bergmannstraße kann man nur schwer übersehen, wenn man die Zossener Straße hinunter fährt. Das Kreuz auf dem Dach ist weithin sichtbar. Dafür findet man außer der Webseite der Gemeinde nur wenig Informationen im Netz (kein Wikipediaeintrag). Wir haben einfach vorbeigeschaut und hatten Glück, dass offen war. Weiterlesen

369: Gemeindesaal Jesus Christus Gemeinde – Kreuzberg

Nur durch Zufall sind wir bei einem Stadtrundgang an der Wartenburgstraße auf den Gemeindesaal der Jesus-Christus-Gemeinde gestoßen. Dort finden im Moment die Gottesdienste der Gemeinde statt, da ihre Christuskirche gerade saniert wird (das andere Gotteshaus der fusionierten Gemeinde, die Jesuskirche, ist heute ein Wohnhaus). So konnten wir das Ende des Gottesdienstes für einen Besuch des leeren, aber beleuchteten Saals nutzen, während die Gemeindemitglieder schon draußen im Garten verweilten. Weiterlesen

✝✝✝: Luisenstadtkirche – Mitte

Die Luisenstadtkirche oder Sebastiankirche, an einem kleinen Park an der Alten Jakobstraße gelegen, wurde im 2. Weltkrieg schwer beschädigt und nicht wieder aufgebaut. Nach dem Mauerbau wurde die verbliebene Ruine 1964 vollständig abgerissen, da sie im Grenzstreifen stand. Heute erinnert an die Kirche nur noch ein Bodendenkmal und die naheliegende Sebastianstraße. Außerdem gibt es eine kleine Stele mit drei Berühmtheiten, die auf dem anliegenden und ebenfalls beseitigten Friedhof begraben waren. Wie bei der Dreifaltigkeitskirche kann man das Bodendenkmal, das die Umrisse des Gebäudes mit Gehwegplatten nachzeichnet, am besten auf einer Satellitenkarte erkennen: Weiterlesen

✝✝✝: Dreifaltigkeitskirche – Mitte

An die Dreifaltigkeitskirche an der Glinkastraße erinnert heute nur noch ein Mosaik im Pflaster des Bürgersteigs, das einen Teil des Grundrisses nachzeichnet. Der unsichtbare Rest gehört heute zur Botschaft von Nordkorea, von dem ein Teil in den letzten Jahren als Hostel vermietet wurde. In dieser im 2. Weltkrieg zerstörten und anschließend abgerissenen Kirche wurde unter anderem Otto von Bismarck konfirmiert. Die ähnliche, ebenfalls aus dem 18. Jahrhundert stammende Bethlehemskirche stand nicht weit entfernt und wird heute durch ein Stahlgerippe symbolisiert. Am besten sieht man das Pflastermosaik auf Google Maps aus der Vogelperspektive: Weiterlesen