Archiv der Kategorie: angrenzender Friedhof

388: Dorfkirche Mariendorf

An der direkt am U-Bahnhof Alt-Mariendorf gelegenen Dorfkirche sind wir schon oft vorbeigefahren, aber noch nie zu einem Zeitpunkt, an dem sie zur Besichtigung offen stand und wir auch die Zeit dafür hatten. An diesem Sonntag war es nun endlich soweit. Wir kamen kurz vor Ende des Gottesdienstes dort an und vertrieben uns die verbleibende Zeit, in dem wir uns den anliegenden,  schön verwilderten Friedhof ansahen. Weiterlesen

385: Dorfkirche Lichtenrade

Das schon fast JWD gelegene Lichtenrade dürfte der letzte Stadtteil sein, in dem wir bisher noch keine Kirche von innen gesehen haben. So machten wir uns nach dem Besuch der Tempelhofer Dorfkirche auf den Weg direkt ins ehemalige Dorfzentrum zur Lichtenrader Dorfkirche, die es immerhin schon auf eine Briefmarke der Bundespost geschafft hat. Als wir nach dem Gottesdienst dort ankamen stand die Kirche schon komplett leer, aber die Beleuchtung war noch vollständig an. Der Küster erlaubte uns sogar einen Blick von der Empore: Weiterlesen

379: Dorfkirche Staaken – Spandau

Eine hatten wir noch. Bevor es zur Silvesterparty nach Dahlem ging, fuhren wir noch zu einer Besichtigung der Dorfkirche Staaken am Nennhäuser Damm vorbei. Wir kamen im Dunkeln kurz vor Beginn des Gottesdienstes dort an und konnten uns noch umsehen. Erst im neuen Jahr haben wir dann die Draußenaufnahmen im Hellen nachgeholt. Weiterlesen

✝✝✝: Luisenstadtkirche – Mitte

Die Luisenstadtkirche oder Sebastiankirche, an einem kleinen Park an der Alten Jakobstraße gelegen, wurde im 2. Weltkrieg schwer beschädigt und nicht wieder aufgebaut. Nach dem Mauerbau wurde die verbliebene Ruine 1964 vollständig abgerissen, da sie im Grenzstreifen stand. Heute erinnert an die Kirche nur noch ein Bodendenkmal und die naheliegende Sebastianstraße. Außerdem gibt es eine kleine Stele mit drei Berühmtheiten, die auf dem anliegenden und ebenfalls beseitigten Friedhof begraben waren. Wie bei der Dreifaltigkeitskirche kann man das Bodendenkmal, das die Umrisse des Gebäudes mit Gehwegplatten nachzeichnet, am besten auf einer Satellitenkarte erkennen: Weiterlesen

365: Gnade Christi Kirche – Reinickendorf

Für viele Gemeinden fiel der geplante Draußengottesdienst an Himmelfahrt dieses Jahr ins Wasser. Bei strömendem Regen fuhren wir deswegen zur Gnade-Christi-Kirche an der Borsigwalder Tietzstraße. Hier sollte der Gottesdienst drinnen stattfinden. Als wir ankamen, waren jedoch alle bis auf die Pfarrerin und eine weitere Person schon gegangen. Trotzdem durften wir einen Blick in die leere Kirche werfen. Weiterlesen

360: St. Fideliskirche – Mariendorf

Nach unserem Besuch der Lukaskirche sind wir noch spontan an der Nahe gelegenen St. Fideliskirche an der Röblingstraße vorbeigefahren. Als katholische Kirche gab es die Chance, dass hier trotz Coronalockdown ein Gottesdienst stattfindet und wir hatten Glück. Nach kurzem Warten konnten wir uns den Innenraum ansehen. Weiterlesen

353: Dorfkirche Heiligensee

Die zweite Kirche, in der an diesem Sonntag in Heiligensee ein Gottesdienst in Präsenz stattfinden sollte, ist die am gut erhaltenen, großen Anger gelegene Dorfkirche Heiligensee. Da sie zur gleichen Gemeinde wie die von uns kurz vorher besuchte Waldkirche gehört, fand der Gottesdienst zeitlich so versetzt statt, dass wir sie uns kurz vor dessen Beginn noch ansehen konnten.

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346: Dorfkirche Gatow – Spandau

Für den Besuch der Dorfkirche Gatow an der Straße Alt Gatow mussten wir uns in einen versteckten Winkel Berlins begeben. Gatow und das benachbarte Dorf Kladow liegen in einer schmalen, schlauchförmigen Enklave, die von der Havel vom Rest Berlins getrennt wird. Zu Mauerzeiten war dieses Gebiet zusätzlich bis auf einen schmalen Zugang im Norden komplett abgeschlossen. Heutzutage kann man natürlich frei aus dem umliegenden Brandenburg einreisen. Die beiden in dieser Enklave liegenden Dörfer haben ihren ursprünglichen Charakter zum Teil bewahren können. Durch die vielen Wiesen und Wälder wähnt man sich kaum noch in Berlin. Durch die weite Anreise kamen wir an der Dorfkirche so spät an, dass niemand mehr vor Ort war. Zum Glück stand die Kirche zur Besichtigung offen. Das eigentliche Highlight sahen wir erst beim Verlassen des angrenzenden Friedhofs: das Grab von Heidi Hetzer, das ihre in Glas eingelassenen, gepressten Pokale ziert: Weiterlesen