Archiv der Kategorie: Charlottenburg

383: Friedenskirche – Westend

Nach dem Besuch des Herrmann-Stöhr-Haus wechselten wir auf die andere Seite der Heerstraße, um uns die Friedenskirche an der Tannenbergallee anzusehen. Obwohl beide Gemeinden inzwischen fusioniert sind, fanden die Gottesdienste unabhängig voneinander in nur 30 minütigem Abstand statt. Hier hat es offensichtlich noch keine sonst oft von uns beobachtete Einsparung am Personal gegeben. Vielleicht trennt aber auch die große Heerstraße die beiden Viertel (von Kiez kann man in der Gegend nicht wirklich sprechen) mehr als nur geografisch voneinander. Weiterlesen

382: Herrman Stöhr Haus – Westend

Nach gefühlt endlos langer Coronapause haben wir endlich wieder einmal die Zeit für eine Kirchenbesichtigung gefunden. Dieses Mal führte uns der Weg nach Westend in die Nähe des Olympiastadions, wo es im Plattenbauviertel ‚Grünes Dreieck‘ an der Angerburger Straße ein Gemeindezentrum gibt, das wir zum Ende des Gottesdienstes besucht haben. Weiterlesen

363: Gemeindezentrum Plötzensee – Charlottenburg

Am Gemeindezentrum Plötzensee am Heckerdamm sind wir nur vorbeigefahren, weil es auf unserem Heimweg von der Kirche Schönow lag. Dort sollte eine Passionsandacht stattfinden. Dabei handelte es sich, wie wir vor Ort erfuhren, um ein kleines Konzert eines Klavierquintetts, das bei unserer Ankunft voll im Gange war. Wir wurden trotzdem hineingebeten und kamen so noch in den Genuss der zweiten Hälfte. Anschließend konnten wir uns die Kirche ansehen. Weiterlesen

314: Neu Westend Kirche – Westend

Der Gottesdienst in der Neu-Westend-Kirche an der Eichenallee (im Stadtteil Westend scheinen alle Straßen Alleen zu sein) war gerade zu Ende, als wir dort eintrafen. So konnten wir uns, ohne eine Maske aufzusetzen, allein die Kirche ansehen, während die Gemeinde im benachbarten Garten zusammen kam, um dort gemeinsam zu singen, was man in geschlossenen Räumen angesichts der Ansteckungsgefahr durch das Coronavirus tunlichst vermeiden sollte. Weiterlesen

309: Heilig Geist Kirche – Westend

Nachdem wir vor zwei Wochen noch fälschlicherweise im benachbarten Kloster St Gabriel waren, haben wir diesmal die richtige Heilig-Geist-Kirche an der Bayernallee gefunden. Die Kirche stand für die stille Andacht während der Coronakrise offen. Uns empfing schon vor der Tür ein starker Duft, der sich in der Kirche noch verstärkte. Direkt am Altar wurde Weihrauch verbrannt, ansonsten waren wir aber die einzigen Besucher. Weiterlesen

306: Kirche Mariae Verkündigung – Westend

Eine Weile glaubten wir, uns an diesem Ostermontag die Heilig-Kreuz-Kirche an der Bayernallee angesehen zu haben, die auf der Webseite des Erzbistums Berlin, als eine der offenen Kirchen während der Coronakrise vermerkt war. Erst zu Hause fanden wir heraus, dass wir stattdessen die in der gleichen Straße gelegene Kirche-Mariae-Verkündigung, die zum Kloster St. Gabriel gehört, besichtigt haben. Beide Gebäude liegen zwar fast direkt hintereinander, wir haben aber nur das erstbeste, das nach einer Kirche aussah, bemerkt und besucht. Weiterlesen

290: Sühne Christi – Charlottenburg

Wer schon mal Sushi gegessen hat, kennt natürlich die Inside-Out-Rollen. Das sind Sushirollen, bei denen der Reis außen und die Algenblätter innen sind, also anders herum, als bei normalem Sushi. Genau daran erinnerte uns die Sühne-Christi-Kirche an der Toeplerstraße. Von außen ist die Kirche weiß gestrichen. Die Wände des Innenraums dagegen, den wir nach dem Gottesdienst betreten konnten, sind aus unverputzten Ziegelsteinen, in die (wahrscheinlich zur besseren Akustik) Löcher eingelassen sind. Weiterlesen

251: Jona Kirche – Charlottenburg

Aufgrund unseres Namens war die Jona-Kirche ein Kandidat für den 250. Kirchenbesuch. Bei der Recherche stellte sich jedoch heraus, dass die Jona-Kirche in der Roschenstraße von der Gemeinde aufgegeben wurde und eine reguläre Besichtigung nicht mehr möglich ist. Nachdem wir uns jedoch direkt an die Gemeinde wandten und unser Projekt vorstellten, gewährte man uns dankenswerterweise doch einen kurzen Besuch. So fuhren wir an einem Freitagvormittag bis Charlottenburg, um einen letzten Blick in die Kirche zu werfen, bevor ihre Räume von der Kirchengemeinde Halensee an eine jüdische Grundschule verpachtet werden. Weiterlesen

190: St. Kamillus – Charlottenburg

Fährt man im Sommer auf dem Spandauer Damm am Klausenerplatz vorbei, kann man die dort in die Häuserzeile integrierte St.-Kamillus-Kirche aufgrund der hohen und dichten Laubbäume schnell übersehen. Dabei hebt sich die Kirche durch Ihre 30er Jahre Architektur eigentlich deutlich von den umliegenden Gründerzeitbauten ab. Wir mussten mehrere Anläufe für einen Besuch unternehmen, bis wir endlich an einem Samstagabend zur Stillen Andacht hinein kamen. Allerdings kann man auch sonst tagsüber einen Blick vom Vorraum aus durch eine Glasscheibe in den Kirchsaal werfen. Einfach mal vorbeischauen lohnt sich also. Weiterlesen