Gustav-Adolf-Kirche Panorama

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Unser Projekt ist einfach. Wir wollen alle Kirchen Berlins einmal von innen gesehen haben. Was im Urlaub z.B. in Italien keiner Rede wert wäre, ist in Berlin nicht so einfach wie es klingt. Denn die meisten Kirchen sind fast immer geschlossen, vor allem aus Personalmangel und berechtigter Angst vor Diebstahl und Vandalismus. Weiterlesen

367: Segenskirche – Reinickendorf

Auch bei der schön an der Auguste-Viktoria-Allee gelegenen Segenskirche haben wir mehrere Anläufe gebraucht, bis wir endlich nicht mehr vor verschlossener Tür standen. Es musste mal wieder das Ende eines Gottesdienstes herhalten, damit wir eine Blick hineinwerfen konnten. Zum Glück war es ein schöner Sommertag, der uns das Warten auf einer Bank vor der Kirche angenehm gemacht hat. Weiterlesen

✝✝✝: Luisenstadtkirche – Mitte

Die Luisenstadtkirche oder Sebastiankirche, an einem kleinen Park an der Alten Jakobstraße gelegen, wurde im 2. Weltkrieg schwer beschädigt und nicht wieder aufgebaut. Nach dem Mauerbau wurde die verbliebene Ruine 1964 vollständig abgerissen, da sie im Grenzstreifen stand. Heute erinnert an die Kirche nur noch ein Bodendenkmal und die naheliegende Sebastianstraße. Außerdem gibt es eine kleine Stele mit drei Berühmtheiten, die auf dem anliegenden und ebenfalls beseitigten Friedhof begraben waren. Wie bei der Dreifaltigkeitskirche kann man das Bodendenkmal, das die Umrisse des Gebäudes mit Gehwegplatten nachzeichnet, am besten auf einer Satellitenkarte erkennen: Weiterlesen

✝✝✝: Dreifaltigkeitskirche – Mitte

An die Dreifaltigkeitskirche an der Glinkastraße erinnert heute nur noch ein Mosaik im Pflaster des Bürgersteigs, das einen Teil des Grundrisses nachzeichnet. Der unsichtbare Rest gehört heute zur Botschaft von Nordkorea, von dem ein Teil in den letzten Jahren als Hostel vermietet wurde. In dieser im 2. Weltkrieg zerstörten und anschließend abgerissenen Kirche wurde unter anderem Otto von Bismarck konfirmiert. Die ähnliche, ebenfalls aus dem 18. Jahrhundert stammende Bethlehemskirche stand nicht weit entfernt und wird heute durch ein Stahlgerippe symbolisiert. Am besten sieht man das Pflastermosaik auf Google Maps aus der Vogelperspektive: Weiterlesen

366: Martinuskirche – Tegel

Der Regen an Himmelfahrt 2021 wollte einfach nicht aufhören. So wurden wir auch auf dem Weg zum Eingang der Martinuskirche in der Sterkrader Straße 47 ziemlich nass. Unter dem Vordach am Ende der Freitreppe warteten schon einige festlich gekleidete Jugendliche auf eine Lücke im Regen, um nach Ihrer Konfirmation die Kirche möglichst trocken verlassen zu können. Der Innenraum war dagegen schon weitgehend leer, so dass wir uns ungestört umsehen konnten. Weiterlesen

365: Gnade Christi Kirche – Reinickendorf

Für viele Gemeinden fiel der geplante Draußengottesdienst an Himmelfahrt dieses Jahr ins Wasser. Bei strömendem Regen fuhren wir deswegen zur Gnade-Christi-Kirche an der Borsigwalder Tietzstraße. Hier sollte der Gottesdienst drinnen stattfinden. Als wir ankamen, waren jedoch alle bis auf die Pfarrerin und eine weitere Person schon gegangen. Trotzdem durften wir einen Blick in die leere Kirche werfen. Weiterlesen

✝✝✝: Jesuskirche – Kreuzberg

Für die Besichtigung der Jesuskirche in der Kreuzbergstraße kommen wir zu spät. Sie wurde 2014 profaniert und in Wohnungen umgewandelt. Dabei ist laut Projektbeschreibung auch der Kirchenraum verschwunden. Ein alter Tagesspiegelartikel beschreibt nicht nur Details zur Entwidmung sondern zeigt auch einige Fotos aus dem Innenraum. Wir können nur ein paar Außenaufnahmen aus 2021 beisteuern, auf denen man noch den Glockenturm (der einen Fahrstuhl enthält) erkennen kann, dem heute das Kreuz fehlt. Wer allerdings nicht weiß, dass dieses Gebäude aus den 1960er Jahren mal eine Kirche war, wird wohl von allein nicht darauf kommen. Weiterlesen

364: St. Simeon – Kreuzberg

Mehrfach standen wir umsonst vor Deutschlands erster Flüchtlingskirche, der Kirche St. Simeon an der Wassertorstraße. Letztendlich halfen uns befreundete Angehörige einer Firma, die am Umbau der Kirche beteiligt ist. So konnten wir unter der Woche die Kirche komplett leer besichtigen. Weiterlesen

363: Gemeindezentrum Plötzensee – Charlottenburg

Am Gemeindezentrum Plötzensee am Heckerdamm sind wir nur vorbeigefahren, weil es auf unserem Heimweg von der Kirche Schönow lag. Dort sollte eine Passionsandacht stattfinden. Dabei handelte es sich, wie wir vor Ort erfuhren, um ein kleines Konzert eines Klavierquintetts, das bei unserer Ankunft voll im Gange war. Wir wurden trotzdem hineingebeten und kamen so noch in den Genuss der zweiten Hälfte. Anschließend konnten wir uns die Kirche ansehen. Weiterlesen

362: Kirche Schönow – Zehlendorf

Nach unserem Kurzausflug in den Nuthe-Nieplitz-Naturpark fuhren wir nach Berlin über Stahnsdorf und Kleinmachnow zurück. Zu unserer Überraschung sahen wir, das die kurz hinter der Stadtgrenze an der Andréezeile gelegene Kirche Schönow noch so spät am Sonntag einen Gottesdienst durchführt, der es uns erlaubte, die Kirche kurz vorher zu besichtigen. Weiterlesen