Unser Projekt ist einfach. Wir wollen alle Kirchen Berlins einmal von innen gesehen haben. Was im Urlaub z.B. in Italien keiner Rede wert wäre, ist in Berlin nicht so einfach wie es klingt. Denn die meisten Kirchen sind fast immer geschlossen, vor allem aus Personalmangel und berechtigter Angst vor Diebstahl und Vandalismus.

In diesem Blog berichten wir von unseren Erlebnissen, vor allem wie und zu welchem Anlass wir es geschafft haben, ‚rein‘ zu kommen. Es geht nicht um die Geschichte oder die Architektur der Kirchen. Dafür steht unter jedem Artikel der Link zu Wikipedia und falls vorhanden zur Webseite der Gemeinde.

Wie in Blogs üblich, stehen die neuesten Artikel ganz oben. Wer das erste Mal hier ist, und von vorn beginnen möchte, der sollte hier anfangen.

58: Hephatha Kirche – Neukölln

In Südneukölln gibt es einige neu (also nach dem Krieg) erbaute Kirchen. Bei unserem Versuch, einige von ihnen zu besichtigen, hatten wir letztendlich bei der Hephatha-Kirche in der Fritz-Reuter-Allee Erfolg. Obwohl die Kirche geschlossen war, bemerkten wir im angeschlossenen Gemeindehaus Licht. Wir klingelten und in der Tat war die Kirchenmusikerin sofort bereit uns die Kirche zu zeigen, als wir Ihr von unserem Projekt erzählten. Wir bekamen sogar eine kleine Führung. Weiterlesen

57: Immanuel Kapelle – Weißensee

Schon mehrmals haben wir erfolglos an der etwas versteckt gelegenen  Immanuel-Kapelle der Baptisten in der Friesickestraße in Weißensee vorbeischaut. Doch diesmal hatten wir Glück. Die Kirche  war offen. Allerdings fand drinnen ein Konzert statt, so dass wir nicht die Tür zum Saal öffnen wollten. Stattdessen gingen wir seitlich hoch zu Empore. Auch dort war die Tür nicht verschlossen und wir konnten von oben einen Blick hineinwerfen, ohne die Anwesenden allzu sehr zu stören. Für einen vollständigen Eindruck müssen wir wohl noch einmal wiederkommen. Weiterlesen

Update: Sichtachsen auf Galiläakirche und Pfingstkirche

Im Winter geben die laubfreien Bäume Blicke auf Kirchen frei, die im Sommer kaum zu erkennen sind. So sieht man plötzlich die Galiläakirche aus dem Blankensteinpark, von der Kreuzung Liebigstraße/Weidenweg und der Rigaer Straße viel besser. Schon im Sommer haben wir die Sichtachse auf die Kirche vom Bersarinplatz gefunden: Weiterlesen

56: Dorfkirche Biesdorf – Marzahn

Ganz ähnlich wie die Alte Pfarrkirche Lichtenberg steht die alte Dorfkirche Biesdorf (seit 1951 Gnadenkirche genannt) mitten im tosenden Verkehr einer großen Ausfallstraße allein auf dem alten Anger des ehemaligen Dorfes Biesdorf. Gleich daneben steht das frisch renovierte Schloss Biesdorf, das inzwischen viele Besucher anlockt. Trotzdem haben wir es mehrfach erfolglos versucht hinein zukommen, wenn wir mit dem Auto dran vorbei gekommen sind. Darum haben wir uns dieses Mal am Ende des Gottesdienstes einen neuen Versuch gestartet, und wir hatten Glück. Kurz bevor die Kirche wieder verschlossen wurde, konnten wir kurz hineinschauen. Weiterlesen

55: Krankenhauskirche im Wuhlgarten – Marzahn

Auf dem Heimweg von der russisch-orthodoxen Kirche kamen wir am Unfallkrankenhaus Marzahn vorbei und entschlossen uns zu einer spontanen Fahrt durch die alten Gebäude des ehemaligen Wilhelm-Griesinger-Krankenhauses. Dabei stießen wir auf die alte Krankenhauskirche, die auch noch zufällig gerade am Samstagnachmittag zur Besichtigung aufmachte. Natürlich ließen wir uns die Chance nicht entgehen. Weiterlesen

54: Russische Orthodoxe Kirche – Marzahn

Schon auf dem Weg zu unserem Besuch der Marzahner Dorfkirche sind wir an der kleinen Russischen Orthodoxen Kirche Marzahn an der Allee der Kosmonauten vorbeigekommen, standen aber vor verschlossener Tür. Auch bei unserem neuen Versuch sah es kaum besser aus. Das Tor stand zwar offen, die Kirche wirkte aber komplett dunkel und verlassen. Zu unserer Überraschung war die Tür jedoch offen und ein freundlicher russisch-stämmiger Herr ließ uns die Kirche besichtigen. Die einzige Bedingen war, dass Frauen Ihr Haupt bedecken müssen. Zum Glück war Winter und der Schal schnell zur Hand. Weiterlesen