Gustav-Adolf-Kirche Panorama

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Unser Projekt ist einfach. Wir wollen alle Kirchen Berlins einmal von innen gesehen haben. Was im Urlaub z.B. in Italien keiner Rede wert wäre, ist in Berlin nicht so einfach wie es klingt. Denn die meisten Kirchen sind fast immer geschlossen, vor allem aus Personalmangel und berechtigter Angst vor Diebstahl und Vandalismus. Weiterlesen

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Auch Lichtenberg ist nun fertig

Mit dem Besuch der Kirche „Zur Frohen Botschaft“ in Karlshorst haben wir alle 12 Kirchen des alten Stadtbezirks Lichtenberg von innen gesehen. Obwohl wir die Alte Pfarrkirche schon als 2. Kirche besucht haben, hat es am Ende über 2 Jahre gedauert. Dabei ist der Bezirk Lichtenberg heute viel kleiner als noch bis in die 70er Jahre des letzten Jahrhunderts. Damals gehörten noch die heutigen eigenständigen Bezirke Marzahn, Hellersdorf und Teile von Hohenschönhausen dazu, die bis zur Abtrennung allerdings fast nur aus Wiesen und Feldern bestanden.

Die beiden Kirchen Lichtenbergs die uns am meisten in Erinnerung bleiben werden, sind die ehemalige Glaubenskirche (heute St. Antonius) am Rodeliusplatz und die Erlöserkirche in Rummelsburg.

199: Kirche „Zur Frohen Botschaft“ – Karlshorst

Zusammen mit der schräg gegenüberliegenden Kirche Maria (Unbefleckte Empfängnis) wurde auch die Kirche zur Frohen Botschaft, die auf einem separaten Platz an der Weseler Straße in Karlshorst steht, von der Roten Armee nach dem Krieg als Lagerraum genutzt. Wie wir vor unserem Besuch beim Warten auf das Ende des Gottesdienstes jedoch herausfanden, hatte diese Zweckentfremdung für die Kirche nicht nur negative Auswirkungen. Da aufgrund der Besetzung die alte Inneneinrichtung komplett verloren ging, entschloss man sich in den 50er Jahren die älteste noch vorhandene Orgel Berlins in diesem Gebäude unterzubringen. Weiterlesen

198: Gemeindezentrum Süd – Biesdorf

Auf das Gemeindezentrum Süd an der Köpenicker Straße sind wir erst durch die Webseite der Gemeinde aufmerksam geworden. Denn diese Kirche hat bisher keinen Wikipediaeintrag. Wir kamen ziemlich genau zum Ende des Gottesdienstes dort an und warteten darauf, dass die Gemeindemitglieder aus dem Gebäude kamen. Zu unserer Überraschung kamen nur drei Männer heraus. Als wir daraufhin die Kirche betraten, waren nur noch 3 Frauen anwesend, so dass wir uns ungestört umsehen konnten. Weiterlesen

197: Phillipuskapelle – Hohenschönhausen

Mit Hohenschönhausen verbinden die meisten wahrscheinlich die großen Plattenbaugebiete am Stadtrand. Es gibt aber auch Einfamilienhaussiedlungen in dem Bezirk. Eine davon befindet sich in Sichtweite der Pyramide an der Ecke Landsberger Allee/Rhinstraße. In diesem Gebiet steht an der Treffurter Straße eine kleine Kirche, die wir am Ende des Gottesdienstes kurz besucht haben. Weiterlesen

196: Alte Kapelle im Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge – Lichtenberg

Wohl jeder in Berlin (zumindest im Ostteil der Stadt) kannte die Bezeichnung Herzberge für die ehemalige städtische Irrenanstalt. Beim so bezeichneten Krankenhaus handelt es sich um das kurz vor 1900 erbaute Königin Elisabeth Hospital an der Herzbergstraße in Lichtenberg. Das von alten Bäumen bewachsene und großzügig angelegte Klinikgelände liegt wie eine grüne Oase inmitten eines etwas verwahrlost wirkenden ehemaligen Industrie- und Gewerbegebiets. Die alte Kapelle ist ein Raum im Erdgeschoss des Hauptgebäudes. Wir nutzten die Zeit nach dem Ende des Gottesdienst, um uns dort umzusehen. Weiterlesen

195: Neuapostolische Kirche – Lichtenberg

Neulich stand in einem Artikel, dass die Neuapostolische Kirche in der Münsterlandstraße zu DDR-Zeiten unter Mithilfe der Stasi gebaut wurde. Zumindest ist sie ein Ersatzbau für die alte Kirche, die der Erweiterung der Stasi-Hauptzentrale in der Normannenstraße zum Opfer fiel. Wir erreichten die Kirche kurz vor Ende des Gottesdienstes und mussten davor noch etwas warten. Wie bisher immer bei neuapostolischen Kirchen wurden wir gleich begrüßt und durch die Kirche geführt. Weiterlesen

194: Salemkirche – Neukölln

Wir waren schon auf dem Heimweg von unserem Kirchenbesuch am Kranoldplatz, als wir in der daneben liegenden Delbrückstraße eine Kirche entdeckten, die nicht auf unserer Wikipedialiste steht. Die Salemkirche gehört der evangelisch-methodistischen Freikirche an. Sie stand offen und wir konnten einen schnellen Blick hineinwerfen. Der Gottesdienst schien gerade zu Ende gegangen zu sein. Als man uns bemerkte, bekamen wir deswegen sogar noch eine kleine Führung. Weiterlesen