Archiv der Kategorie: bemerkenswert

386: Salvatorkirche – Lichtenrade

Nach der Lichtenrader Dorfkirche blieben wir im Stadtteil und fuhren zur nicht weit entfernten Salvatorkirche an der Breisingstraße in der Nähe des S-Bahnhofs. Dort mussten wir draußen noch etwas warten, bevor die gut gefüllte Kirche sich nach dem Gottesdienst geleert hatte. Von draußen ist die Kirche der erwartete schlichte 1930er-Jahre-Klinkerbau, aber als wir die Kirche betraten, waren wir dann doch überrascht. Weiterlesen

384: Dorfkirche Tempelhof

Für den Besuch der Tempelhofer Dorfkirche auf dem Reinhardtplatz benötigten wir mehrere Anläufe, bevor wir an diesem Sonntag nach Himmelfahrt vor dem Gottesdienst endlich einen Blick hineinwerfen konnten. Wir waren anscheinend die ersten Besuche Weiterlesen

371: Katholisch-Apostolische Kirche – Kreuzberg

Über die Katholisch-Apostolische Kirche in der Wilmstraße scheint es so gut wie keine öffentlich verfügbaren Informationen zu geben. Die Gemeinde hat keine über Google auffindbare Webseite. Das wenige was man findet, ist der Wikipediaartikel und ein paar Informationen zur Geschichte des Bauwerks. Ein wenig zum Hintergrund des katholisch-apostolischen Glaubens, der auch die Gemeinde in der Wilmsstraße erwähnt, kann man hier nachlesen.

So sind wir einfach am Sonntagvormittag vorbeigefahren und hatten Glück, dass der Gottesdienst gerade zu Ende gegangen war. Die Gemeindemitglieder standen noch in kleinen Gruppen auf der Straße vor dem Gebäude. Wir gingen hinein und wollte gerade anfangen uns umzusehen und ein paar Fotos machen, als man uns bemerkte und wir freundlich, aber bestimmt aufgefordert wurden, die Kirche wieder zu verlassen. So gibt es auch keine Fotos vom sehenswerten Innenraum, der, soweit wir in der Kürze der Zeit feststellen konnten, eine Bemalung in sehr gutem, originalem Zustand aufweist. Im Internet finden sich nur Aufnahmen alter Postkarten, die den Innenraum in Schwarz Weiß abbilden.

Darum unsere Bitte an alle Leser dieses Artikels: Kann uns jemand einen Kontakt zur Gemeinde herstellen, so dass wir dort nach einer offiziellen Erlaubnis für Fotos und einem neuen Besichtigungstermin fragen können? Die Kirche wäre sonst die erste (außer der JVA-Tegel-Kirche) von der wir keine Fotos des Innenraums zeigen können.

Katholisch-Apostolische-Kirche Kreuzberg
Webseite: http://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Katholisch-apostolische_Gemeinde_Berlin-S%C3%BCd
Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Katholisch-Apostolische_Kirche_(Berlin)

 

362: Kirche Schönow – Zehlendorf

Nach unserem Kurzausflug in den Nuthe-Nieplitz-Naturpark fuhren wir nach Berlin über Stahnsdorf und Kleinmachnow zurück. Zu unserer Überraschung sahen wir, das die kurz hinter der Stadtgrenze an der Andréezeile gelegene Kirche Schönow noch so spät am Sonntag einen Gottesdienst durchführt, der es uns erlaubte, die Kirche kurz vorher zu besichtigen. Weiterlesen

342: St. Petrus – Wilmersdorf

Nach Schöneberg und Steglitz führte uns der Weg gleich um die Ecke nach Wilmersdorf. Neben (man muss fast sagen, unterhalb) der Brücke vom Autobahnzubringer am Breitenbachplatz, steht die St. Petruskirche. Vom äußeren (und inneren) Eindruck würde man niemals erwarten, hier vor der neuesten Kirche Berlins zu stehen, die wir bisher besucht haben. Sie ist mit Baujahr 2005 sogar etwas jünger, als der vormalige Spitzenreiter St. Canisius aus dem Jahr 2002. Der Gottesdienst, auf dessen Ende wir für unsere Besichtigung warten mussten, war trotz Corona erstaunlich gut besucht. Weiterlesen

319: St. Agnes – Konradshöhe

Wieder einmal fungierte dieser Blog als Türöffner. Die ehemalige Kirche St. Agnes an der Eichelhäherstraße in Konradshöhe (wo gefühlt alle Straßen Vogelnamen tragen) bemerkten wir das erste Mal nach unserem Besuch in der benachbarten Jesus-Christus-Kirche. Leider mussten wir jedoch feststellen, dass sie schon vor ca. einem Jahr profaniert wurde und deswegen nicht mehr öffentlich besichtigt werden kann. Sie ist Teil eines großen Geländes, das ehemals als Heim für gefallene Mädchen erbaut wurde und  heutzutage als Jugendhilfeeinrichtung dient. So schrieben wir mit einem Verweis auf unseren Blog dorthin, mit der Bitte, uns die Kirche von innen ansehen zu dürfen und wurden erhört. Wir wurden nicht nur hineingelassen, sondern bekamen sogar eine liebevolle Führung bis hin zum Dachboden mit Blick auf die abgehängte Decke und der Besteigung des Turms mit wunderschönem Ausblick über die Umgebung. So haben wir am Ende mehr gesehen und erfahren, als wenn wir die Kirche schon früher z.B. am Ende eines Gottesdienstes allein besichtigt hätten. Vielen Dank! Weiterlesen

314: Neu Westend Kirche – Westend

Der Gottesdienst in der Neu-Westend-Kirche an der Eichenallee (im Stadtteil Westend scheinen alle Straßen Alleen zu sein) war gerade zu Ende, als wir dort eintrafen. So konnten wir uns, ohne eine Maske aufzusetzen, allein die Kirche ansehen, während die Gemeinde im benachbarten Garten zusammen kam, um dort gemeinsam zu singen, was man in geschlossenen Räumen angesichts der Ansteckungsgefahr durch das Coronavirus tunlichst vermeiden sollte. Weiterlesen

311: Schönstätter Marienkapelle – Frohnau

Ohne die Liste der während der Coronakrise offenen katholischen Kirchen hätten wir von der Schönstätter Marienkapelle an der Schönfließer Straße in Berlin-Frohnau wohl nie erfahren. Sie hat bisher keinen eigenen Wikipediaeintrag und taucht deswegen auch nicht auf der Liste der Kirchen Berlins auf, an der wir uns orientieren. Gleichzeitig wird es nach den nun beschlossenen Lockerungen (hoffentlich) die letzte Kirche gewesen sein, die wir während des Coronalockdowns besichtigt haben. Das ist auch gut so, denn bis auf eine Kirche in Wannsee haben wir alle anderen von der Liste gesehen. In Zukunft können wir dann auch alle weiteren Kirchen Berlins, die wir noch nicht gesehen haben, besuchen. Weiterlesen

295: Maria Frieden – Mariendorf

Für eine Besichtigung der Maria-Frieden-Kirche in der Kaiserstraße in Mariendorf haben wir mehrere Anläufe gebraucht. Beim ersten Versuch an einem Samstagabend fand der Gottesdienst nur in der Unterkirche statt. Zum Glück entschlossen wir uns, es lieber noch einmal an einem Sonntagvormittag, dieses Mal also bei Tageslicht zu probieren. Sonst wären uns die großartigen Glasfenster entgangen. Weiterlesen