Archiv der Kategorie: Turmbesteigung

319: St. Agnes – Konradshöhe

Wieder einmal fungierte dieser Blog als Türöffner. Die ehemalige Kirche St. Agnes an der Eichelhäherstraße in Konradshöhe (wo gefühlt alle Straßen Vogelnamen tragen) bemerkten wir das erste Mal nach unserem Besuch in der benachbarten Jesus-Christus-Kirche. Leider mussten wir jedoch feststellen, dass sie schon vor ca. einem Jahr profaniert wurde und deswegen nicht mehr öffentlich besichtigt werden kann. Sie ist Teil eines großen Geländes, das ehemals als Heim für gefallene Mädchen erbaut wurde und  heutzutage als Jugendhilfeeinrichtung dient. So schrieben wir mit einem Verweis auf unseren Blog dorthin, mit der Bitte, uns die Kirche von innen ansehen zu dürfen und wurden erhört. Wir wurden nicht nur hineingelassen, sondern bekamen sogar eine liebevolle Führung bis hin zum Dachboden mit Blick auf die abgehängte Decke und der Besteigung des Turms mit wunderschönem Ausblick über die Umgebung. So haben wir am Ende mehr gesehen und erfahren, als wenn wir die Kirche schon früher z.B. am Ende eines Gottesdienstes allein besichtigt hätten. Vielen Dank! Weiterlesen

76: Gerüstkirche – Kreuzberg

Für den evangelischen Kirchentag 2017 in Berlin wurde eine temporäre Kirche hinter den Ruinen des Anhalter Bahnhofs am Askanischen Platz aufgebaut. Hier war einer der zentralen Treffpunkte der Veranstaltung, der vor allem von jungen Teilnehmern bevölkert wurde. Natürlich wollten wir uns auch diese Kirche nicht entgehen lassen. Doch vor Ort waren wir erst einmal enttäuscht. Weiterlesen

50: Berliner Dom – Mitte

Als letzte Kirche des Jahres 2016 und gleichzeitig die 50., die wir gemeinsam besucht haben, haben wir uns eine besondere Kirche aufgehoben: den Berliner Dom am Lustgarten gegenüber vom neu erbauten Schloss. So nutzten wir das schöne Wetter an Silvester und reihten uns in die Schlange der Berlintouristen ein, die wie wir den Dom von Innen sehen wollten. Die Popularität der Kirche erkennt man schon daran, dass der Dom die bisher einzige noch in Betrieb befindliche Kirche ist, für die wir Eintritt zahlen mussten (die Nikolaikirche ist ein Museum). Zum Glück fanden wir eine etwas abseits gelegene vollkommen leere Kasse, die uns das lange Anstehen für ein Ticket ersparte. Weiterlesen

41: Französischer Dom – Mitte

In der Adventszeit steht auf dem Gendarmenmarkt einer der bekanntesten Weihnachtsmärkte der Stadt, dessen Besuch zu unserem alljährlichen Pflichtprogramm gehört. Da bot es sich natürlich an, den an beiden Seiten des Platzes gelegenen Kirchen einen Besuch abzustatten. Den Anfang machte der an der Nordseite des Platzes gelegene Französische Dom. Hierbei handelt es sich um einen großen Turm (dem eigentlichen Dom), von dem man eine sehr schöne Aussicht auf die Berliner Innenstadt genießen kann und der daran angeschlossenen Französischen Friedrichstadtkirche, der unser eigentlicher Besuch galt. Die Kirche ist außer montags jeden Tag zur Besichtigung geöffnet. Trotzdem dürften den Eingang auf der Westseite des Gebäudes viele Besucher des Platzes übersehen und stattdessen den Aufstieg zum Turm bevorzugen oder stattdessen das Hugenottenmuseum auf der Ostseite besuchen. Weiterlesen

38: St. Matthäuskirche – Tiergarten

Die St. Matthäuskirche im Kulturforum hatten wir schon einmal an einem Montag im Rahmen unser ‚Sechs auf einen Streich‚-Tour erfolglos zu besichtigen versucht. Pech gehabt, denn sie ist an allen Tagen außer Montag für Besucher geöffnet, obwohl sie kein Museum ist. Diesmal wussten wir es besser und versuchten unser Glück an einem Samstag. Erfolgreich. Weiterlesen