Archiv der Kategorie: Charlottenburg

183: St. Thomas von Aquin Kirche – Charlottenburg

Als wir die St.-Thomas-von-Aquin-Kirche in der Schillerstraße erreichten, standen auf dem Gehweg schon die Gemeindemitglieder, die eben ihren Gottesdienst beendet hatten und unterhielten sich meistens auf französisch. Die Kirche war aber nicht leer, sondern in den ersten zwei Reihen probte ein afrikanischer Gospelchor, der sich durch uns aber nicht stören ließ. Weiterlesen

182: Friedenskirche – Charlottenburg

Um die Friedenskirche zu besuchen, muss man in den zweiten Hinterhof eines unauffälligen Gebäudes an der viel befahrenen Bismarckstraße gehen. Am Vorderhaus gibt es nur ein kleines Hinweisschild über dem Durchgang, das uns bei unseren bisherigen Vorbeifahrten noch nie aufgefallen war. Nach einer wechselvollen Geschichte mit mehreren Eigentümerwechseln gehört die Kirche heute den Baptisten. Bei unserer Ankunft war der Gottesdienst zwar vorbei, aber es befanden sich noch viele Gemeindemitglieder bei angeregtem Gespräch im Saal. Auch wir wurden schnell angesprochen und wir bekamen eine Einführung in die Geschichte der Kirche. Die Gemeinde bemüht sich ihre Sichtbarkeit angesichts der versteckten Lage durch ein vielfältiges Veranstaltungsangebot zu verbessern. Weiterlesen

162: Maria Regina Martyrium – Charlottenburg

Auf die Maria-Regina-Martyrium-Kirche am Heckerdamm sind wir schon von mehreren hingewiesen worden. Sie ist eine Gedenkkirche für die Katholiken, die für Ihren Widerstand gegen den Nationalsozialismus Ihr Leben lassen mussten. Sie befindet sich unweit des auch heute noch in Betrieb befindlichen Gefängnisses Plötzensee und steht ganztägig für Besucher offen.  Zuerst wähnten wir sie in der Nähe der Gedenkstätte Plötzensee, mussten aber einmal um das JVA-Gelände herum und noch an einer großen Kleingartenanlage entlangfahren bis wir die Kirche inmitten eines Plattenbaugebietes erreichten. So war es auch nicht verwunderlich, dass sich außer uns niemand dorthin verirrt hatte. Selbst der nebenan liegende Klosterladen war geschlossen. Wir konnten uns ganz allein auf dem großen Gelände und in der Kirche umsehen. Der an diesem Tag herrschende leichte Nieselregen verlieh dabei dem Ort eine zusätzliche Schwere und Düsternis. Weiterlesen

110: Herz Jesu Kirche – Charlottenburg

In Sichtweite der evangelischen Kirche Alt Lietzow steht halb eingebaut die katholische  Herz-Jesu-Kirche, bei der wir beim Kirchentag noch vor verschlossener Tür standen. Diesmal hatten wir mehr Glück. Es liefen zwar schon Vorbereitungen für den Gottesdienst, trotzdem waren wir fast allein in der Kirche. Weiterlesen

109: Luisenkirche – Charlottenburg

Man kann der Tatsache, dass man Sonntagmorgen seinen Sohn zum ZOB bringen darf, auch eine gute Seite abgewinnen. Man hat genug Zeit sich Kirchen in Charlottenburg noch vor Beginn des Gottesdienstes anzusehen. Dadurch erreichten wir die Luisenkirche zu einem Zeitpunkt, als sie noch fast leer war. Während unseres Besuchs sang sich gerade der Chor auf der Empore ein. Weiterlesen

108: St. Canisiuskirche – Charlottenburg

Die St. Canisiuskirche in der Witzlebenstraße ist ein Novum bei unseren bisherigen Besuchen. Sie ist die erste in diesem Jahrhundert, ja sogar Jahrtausend gebaute Kirche, die wir besichtigt haben. Es ist auch nicht zu erwarten, dass da noch sehr viele dazu kommen werden. Kein Vergleich zu den unzähligen Kirchen, aus der vorletzten Jahrhundertwende. Nachdem wir schon mehrfach vor verschlossener Tür standen, hatten wir diese mal so früh in Charlottenburg zu tun, dass wir noch vor dem Sonntagsgottesdienst hinein kamen. Weiterlesen

101: Gustav Adolf Kirche – Charlottenburg

Es ist nicht verwunderlich, dass auch die nächste am Tag des Offenen Denkmals von uns besuchte Kirche bemerkenswert ist. An der Gustav-Adolf-Kirche in der Herschelstraße fällt vor allem zuerst die ungewöhnlich steil nach oben strebende, fächerförmige Bauform auf. Sie hat es in Architekturkreisen zu einiger Berühmtheit gebracht, so dass sogar eine verkleinerte Form in Brasilien steht. Leider hat man die Kirche nicht wie ursprünglich vorgesehen am Mierendorffplatz errichtet, wo ihre besondere Bauform noch besser zur Geltung gekommen wäre. Weiterlesen

100: Kaiser Wilhelm Gedächtniskirche – Charlottenburg

Schon für unsere 50. besuchte Kirche, hatten wir uns mit dem Berliner Dom eine besondere ausgesucht. Für die 100. kam darum nur Berlins wohl bekannteste Kirche, die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche auf dem Breitscheidplatz in Frage. Neben dem Brandenburger Tor und dem Fernsehturm zählt sie zu Berlins bekanntestes Bauwerken und dürfte das Symbol für das Zentrum des alten Westberlins sein. Ein Besuch dieser Kirche stellt keine besondere Herausforderung dar (außer der Parkplatzsuche vielleicht), da sie jeden Tag für die vielen Touristen offen steht. Weiterlesen