397: Christkönig Kirche – Lübars

Um noch ein wenig die Herbststimmung zu genießen, fuhren wir von Neu-Tegel über Lübars nach Hause. Kurz vor dem alten Dorfkern, am Zabel-Krüger-Damm, kamen wir an der Christkönig-Kirche vorbei und sahen die offene Eingangstür. Dort endete gerade der Gottesdienst einer ukrainisch-orthodoxen Gemeinde. In der Kirche roch es nach Weihrauch und es waren mehrere Ikonen aufgestellt. Während unserer Besichtigung übte ein Chor einen mehrstimmiges, trauriges, wahrscheinlich ukrainisches Lied, dass uns spontan noch etwas warten und lauschen ließ.

Die Christkönig-Kirche wurde nach dem 2. Weltkrieg aus einer ursprünglich quadratischen Baracke erschaffen und im Laufe der Zeit, erweitert, fest gemauert und um eine Wohnung und einen Glockenturm an jeweils einem Ende ergänzt. Der Eingangsbereich mit Kirchturm verdeckt den alten Barackenbau zur Straßenfront hin. Erst wenn man um die Kirche herum geht, erahnt man die Ursprünge. Vom Gelände der Kirche hat man einen herrlichen Blick ins Tal des Tegeler Fließes, hinter dem früher die Berliner Mauer verlief. Der Innenraum ist eher schlicht und niedrig. Über dem Altar gibt es ein Oberlicht zur indirekten Beleuchtung.

Christkönig-Kirche Lübars (Reinickendorf)
Webseite: https://www.st-franziskus-berlin.de/gemeinden/christkoenig/
Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Christk%C3%B6nig-Kirche_(Berlin)

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