329: Friedenskapelle – Friedrichshagen

Es ist für Berliner Verhältnisse nur ein Katzensprung von Wilhelmshagen nach Friedrichshagen, auch wenn es dort schon deutlich städtischer aussieht, als im Villenvorort. So fuhren wir von der Taborkirche direkt weiter zur Friedenskapelle in die Klutstraße. Auch dort war der Gottesdienst gerade zu Ende gegangen und wir durften uns nach einem freundlichen Empfang durch die schon draußen stehenden Gemeindemitglieder ungestört in der Kirche umsehen.

Der Innenraum der Friedenskapelle überrascht durch ein deutlich moderneres Erscheinungsbild, als die aus der Zeit um 1900 stammende Fassade erwarten lässt. Das ist jedoch kein Wunder. Die von einer Baptistengemeinde betriebene Kirche wurde nach 1990 komplett abgerissen und neu errichtet, wobei die Backsteinfassade originalgetreu wieder aufgebaut wurde, der Rest aber komplett neu entstanden ist. Nötig wurde diese ungewöhnliche und von der Gemeinde zum großen Teil selbst finanzierte Maßnahme durch die während der DDR-Zeit hingenommene Verwahrlosung der Kirche (den 2. Weltkrieg hatte das Gebäude dagegen fast unbeschadet überstanden). Es wurde auch ein Anbau ergänzt an dem der Schriftzug ‚Friedenskirche‘ steht, obwohl sie in Wikipedia als Friedenskapelle firmiert. 

Friedenskapelle Friedrichshagen (Köpenick)
Webseite: https://baptisten-friedrichshagen.de/
Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Friedenskapelle_(Berlin-Friedrichshagen)

 

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