328: Taborkirche – Wilhelmshagen

Den Namen der Straße, in dessen Mitte die Taborkirche auf einem großen runden Platz steht, hätte man nicht besser wählen können. So hat man von der Schönblicker Straße, aber auch weiteren auf den Platz zulaufenden Straßen einen schönen Blick auf die Kirche. Wir benötigten zwei Anläufe. Das erste Mal konnten wir bei schönstem Sonnschein nur Fotos von außen machen. An rinrm nebligen Sonntag gelang uns dagegen auch der Blick ins Innere, da bei unserer Ankunft der Gottesdienst gerade zu Ende gegangen war.

Die Taborkirche gehört zum ehemaligen Villenvorort Wilhelmshagen. Anstatt der erwartbaren alten Dorfkirche wurde das Bauwerk erst 1911 errichtet, da Wilhelmshagen erst durch den Bau der Bahnstrecke Berlin-Frankfurt/Oder entstanden ist. Die Innenausstattung mit Jugendstilanklängen ist vollständig erhalten. Die runde Decke mit Kassettenmuster zeigt über dem Altar ein schönes Relief. Der Altar wird von einem großen Gemälde beherrscht. Ebenfalls noch original erhalten sind die Buntglasfenster. Bemerkenswert ist auch das Eingangsportal aus gebrannten Fließen.

 

Taborkirche Wilhemshagen (Köpenick)
Webseite: http://ev-kirche-rahnsdorf.de/
Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Taborkirche_(Berlin-Wilhelmshagen)
Sichtachsen: Schönblicker Straße, Güttlander Straße, Kirchstraße

 

 

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2 Gedanken zu „328: Taborkirche – Wilhelmshagen

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