308: St. Joseph – Rudow

Auch die St.-Joseph-Kirche an der Straße Alt-Rudow steht auf der Liste der während der Coronakrise offenen katholischen Kirchen. Als wir dort am Samstagnachmittag von einem sportlichen Spaziergang aus Brandenburg vorbeikamen, war im ehemaligen Dorfkern von Rudow von Kontaktsperre nicht mehr viel zu spüren. Die Straße war bei schönstem Sonnenwetter voller Menschen, auch wenn sie sich grob an die 2-Personenregel zu halten schienen. Die Kirche und das angrenzende Gelände war dagegen menschenleer, stand aber wie versprochen offen.

Man betritt das Geländer der St. Josephgemeinde durch eine Toreinfahrt unter dem dreieckigen Glockenturm, der an der Straße steht. Der zeltförmige Kirchsaal von 1966 (wie ein Schild am Eingang mitteilt) steht dagegen ca. 50m entfernt zurückgesetzt im Hintergrund. Der Saal selbst ist schlicht mit einem einfachen, symmetrischen Kreuz, das über dem Altar hängt. Durch die schrägen Wände hat man das Gefühl in einem großen Zelt zu stehen, oder einer riesigen Finnhütte. Licht fällt ausschließlich vom großen Fenster an der Rückwand hinein. Neben dem großen Saal gibt es noch eine kleine Kapelle, die durch farbige Fenster erleuchtet wird.

St. Joseph Rudow (Neukölln)
Webseite:
Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/St.-Joseph-Kirche_(Berlin-Rudow)

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