251: Jona Kirche – Charlottenburg

Aufgrund unseres Namens war die Jona-Kirche ein Kandidat für den 250. Kirchenbesuch. Bei der Recherche stellte sich jedoch heraus, dass die Jona-Kirche in der Roschenstraße von der Gemeinde aufgegeben wurde und eine reguläre Besichtigung nicht mehr möglich ist. Nachdem wir uns jedoch direkt an die Gemeinde wandten und unser Projekt vorstellten, gewährte man uns dankenswerterweise doch einen kurzen Besuch. So fuhren wir an einem Freitagvormittag bis Charlottenburg, um einen letzten Blick in die Kirche zu werfen, bevor ihre Räume von der Kirchengemeinde Halensee an eine jüdische Grundschule verpachtet werden.

Die Jonakirche ist ein von außen nicht besonders ansehnlicher Betonbau aus dem Jahr 1967. Sie wurde in die Lücke zwischen zwei Gründerzeitbauten gesetzt und enthält neben dem Saal Wohnungen. Ihr Glockenturm steht separat und enthält im unteren Bereich Turmzimmer, die Teil der Wohnräume sind. Im Saal war bei unserer Ankunft der Altar schon entfernt worden. An seiner Stelle sahen wir nur noch einen Schatten. Ein Fries an der Seitenwand ist jedoch erhalten geblieben und soll umbaut werden, wenn der Saal zum Schulraum wird. Auch die farbigen Kirchenfenster im typischen 60er-Jahrestil sind weiterhin vorhanden. Ursprünglich war die Jona-Kirche eine Filialkirche der Kirche am Lietzensee.

Jona-Kirche Charlottenburg
Webseite: https://kirchengemeinde-halensee.de/
Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Jona-Kirche_(Berlin)

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