246: Dreieinigkeitskirche – Tegel

Für den Besuch der Dreieinigkeitskirche mussten wir den Spandauer Schifffahrtskanal überqueren. Plötzlich befanden wir uns in einer Art Kleingartensiedlung wieder, die schon zum Reinickendorfer Ortsteil Tegel gehört und von der man die Flugzeuge vom direkt benachbarten Flughafen Tegel starten sehen und vor allem hören konnte. Als wir ankamen, war der Gottesdienst schon länger vorbei. Die Gemeindemitglieder saßen aber noch in einem Nebenraum zusammen und ließen uns die Kirche besichtigen, wobei wir gleich noch eine kleine Führung bekamen.

Um die Dreieinigkeitskirche zu erkennen, muss man schon genau hinsehen, da sie nur einen kleinen Turm und ein kaum sichtbares Kreuz an der Stirnwand besitzt. Durch ihren Fachwerkstil fällt sie aber schon in der Umgebung auf. Sie wurde kurz nach dem 2. Weltkrieg als Notkirche errichtet. Entsprechend klein und schlicht ist der von Otto Bartning mitgestaltete Innenraum. Hier fallen vor allem die blau gelben Fenster auf, die daran erinnern, dass der Bau der Dreieinigkeitskirche von der schwedischen Kirche unterstützt wurde. Wie wir vor Ort erfahren haben, wurde die Kirche von der damaligen Bauschule Zitadelle aus dem nahe gelegenen Spandau erbaut.

Dreieinigkeitskirche Tegel (Reinickendorf)
Webseite: http://www.ev-gemeinde-siemensstadt.de
Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Dreieinigkeitskirche_(Berlin-Tegel)

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