192: St. Eduard – Neukölln

Da die Neuköllner St. Clarakirche irgendwann zu klein wurde, baute man auf der anderen Seite des S-Bahnrings in der Kranoldstraße die St. Eduardkirche. Heute sind beide Gemeinden wieder vereint. Wir planten unseren Besuch zum Ende des Gottesdienstes, der schon 90min vor dem in der St. Clarakirche begonnen hatte. Als wir die Kirche erreichten, wurde sie jedoch zu unserer Überraschung gerade abgeschlossen. Zum Glück fanden wir nach kurzer Suche noch einen unverschlossenen Seiteneingang, so dass wir uns während der Aufräumarbeiten noch umsehen konnten. Freundlicherweise machte man für uns sogar noch einmal das Licht an.

Die St. Eduardkirche steht etwas zurückgesetzt von der Straße, ist aber in die Häuserzeile eingebaut. Durch die hohen Bäume auf dem kleinen Vorplatz kann man sie beim Vorbeifahren schnell übersehen. Der Kirche sieht man vor allem innen schon die Bauzeit nach 1900 an. Der typische rote Backsteinhistorismus weicht langsam der modernen Sachlichkeit. Auch der Kalksteinsockel ist typisch für die damalige Zeit. Die Kirche wurde in Gedenken an Eduard Müller errichtet, der hier begraben liegt und dem mit einer Gedenktafel am Eingang gedacht wird.

St.-Eduard-Kirche Neukölln
Webseite: http://sankt-clara.de/
Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/St._Eduard_(Berlin)

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