163: Friedenskiche zum Heiligen Sava – Wedding

Auf dem Heimweg von der Maria Regina Martyrium Kirche überlegten wir, welche Kirche auf dem Heimweg an einem Samstagnachmittag wohl noch offen sein könnte. So fanden wir die Friedenskirche zum Heiligen Sava, bei der wir uns als serbisch-orthodoxe Kirche gute Chancen ausrechneten. Und in der Tat konnten wir die ziemlich schmale, aber hohe Kirche in der Ruppiner Straße betreten. Wir kamen zum Ende einer Taufe, so dass wir den kleinen Kreis der Anwesenden nur wenig gestört haben sollten.

Die ehemalige evangelische Friedenskirche steht als eines der wenigen erhalten gebliebenen Gebäude vom Ende des 19. Jahrhunderts inmitten einer Plattenbausiedlung des sozialen Wohnungsbaus Westberlins der 70er Jahre. Früher im Schatten der Mauer gelegen, grenzt das Gebiet heute an eines der beliebtesten und teuersten Wohnviertel von Berlin-Mitte, was sicher zu großen Spannungen führt.  Früher war die Kirche komplett eingebaut, heute fehlt auf der einen Seite das Haus, wodurch die Kirchturmfassade besonders herausragt. Innen scheint die Kirche im Krieg kaum beschädigt worden zu sein. Sie ist ziemlich dunkel (trotz der typischen Beleuchtung durch farbige Oberlichter) und wird heute von der großen orthodoxen Ikonostase und einem riesigen goldenen Kronleuchter dominiert.

Friedenskirche-zum-Heiligen-Slava Wedding
Webseite: http://spc-berlin.com/
Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Kirche_Hl._Sava_(Berlin)

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