132: Heilig Kreuz Kirche – Hohenschönhausen

Durch den Bau der großen DDR-Plattenbausiedlungen im Nordosten Berlins in den 70er und 80er Jahren des 20. Jahrhunderts entstand natürlich auch ein Bedarf an neuen Kirchen in dieser vorher fast unbewohnten Gegend. So wurden insgesamt 4 katholische Kirchen mit Hilfe von Geldern aus Westdeutschland neu errichtet. Drei von diesen haben wir bisher schon besucht (Kirche „Zum Guten Hirten“, Kirche „Maria, Königin des Friedens“ und die Kirche von der Verklärung des Herrn). Es fehlte nur noch die Heilig-Kreuz-Kirche in Hohenschönhausen am Malchower Weg, die im Gegensatz zu den anderen keinen so ausgefallenen Namen trägt.

Mehrfach standen wir hier schon vor verschlossener Tür. Als wir am 3. Adventsonntag vorbei fuhren, bemerkten wir jedoch Licht in der Kirche und den vollen Parkplatz davor. Wir konnten gerade noch rechtzeitig vor Beginn eines Konzerts die fast vollbesetzte Kirche kurz betreten und uns deswegen nicht lange drinnen umsehen.

Die Heilig-Kreuz-Kirche besteht wie die anderen 3 Kirchen aus dem Bauprogramm aus Stahlbeton mit teilweise verklinkerter Fassade. Ins Auge springt der separate Glockenturm mit dem bis zum Boden reichenden, gemauerten Kreuz. Wie zu erwarten, wurde auch im schlichten Innenraum viel mit Klinkern gearbeitet. Aufgefallen ist uns dabei die Wand hinter dem Altar, die wie aufgerissen wirkt und deren Linien sich dann an der Decke fortsetzen.

Heilig-Kreuz-Kirche Hohenschönhausen
Webseite: http://www.heiligkreuz-berlin.de/
Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Heilig-Kreuz-Kirche_(Berlin-Hohensch%C3%B6nhausen)

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