42: Deutscher Dom – Mitte

Nach dem Besuch des Französischen Doms bot es sich natürlich an, gleich auch den Deutschen Dom zu besichtigen, der wie ein spiegelverkehrter Zwilling  an der Südseite des Gendarmenmarkts steht. Im Gegensatz zu seinem Gegenpart ist der Deutsche Dom keine Kirche mehr, sondern beherbergt eine Dauerausstellung des Deutschen Bundestages. Diese kann täglich außer montags kostenlos besichtigt werden.

Beim Deutschen Dom ist die Diskrepanz zwischen Außen- und Innenhülle noch größer als beim Französischen Dom. Zwar hat der Dom außen eine perfekt restaurierte barocke Fassade, betritt man aber den Dom durch die große Freitreppe am Turm, steht man plötzlich in einem kleinen aber hohen Raum aus rauen unverputzten Ziegeln, der von einer Treppe und Säulen aus Sichtbeton dominiert wird. Von diesem Raum geht es zur eigentlichen Ausstellung in der ehemaligen Kirche. Allerdings wird auch dieser Saal fast vollständig durch ein mehrstöckiges Konstrukt aus Sichtbeton eingenommen, in dessen Räumen sich die Ausstellung befindet. Nur beim Übergang kann man die alte Innenseite der Kirche aus unverputzten Ziegeln sehen, da zwischen Außenwand und eingesetztem Betonklotz eine Lücke freigelassen wurde. Krasser kann man die Erwartungen des unbedarften Besuchers kaum brechen.

Deutscher Dom Mitte
Webseite: http://www.bundestag.de/besuche/ausstellungen/deutscher_dom/wege/wege/196466
Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Deutscher_Dom

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